Kategorien
Allgemein

Stephen Hawking

Wir Deutschen würden einen Menschen mit ALS leider nie Physikprofessor werden lassen. Wir würden ihn „Krüppel“ nennen und in ein Heim abschieben, statt ihn auf einen Lehrstuhl zu berufen.

Man muß sich nur mal im Land umschauen, wie mit den Schwachen, Kranken, Behinderten umgegangen wird. Stephen Hawking war nicht zufällig Engländer und eben nicht Deutscher.

Das war im 3. Reich so, und das ist leider heute immer noch so. Die Nazigedanken sind aus den Köpfen noch nicht raus.

Kategorien
Allgemein

Domainpulse in München

Peter Schaar für Datenschutz und Wilfried Karl (ZITIS) im Gespräch mit Dr. Heumann.

Domainpulse in München

Kategorien
Bildung Webseiten

Pressreader – Zeitungen aus der ganzen Welt

Seit 10 Jahren hatte ich keinen Ausweis der Stadtbibliothek mehr. Es hat sich für mich einfach nicht gelohnt, weil ich genügend Bücher ungelesen zu Hause rumliegen hatte – wieso also noch mehr Bücher ausleihen?

Doch die Zeit ist nicht stehengeblieben. Ganz neu gibt es in der Stadtbibliothek Köln das Angebot „press reader“. 6000 Zeitungen und Zeitschriften aus der ganzen Welt kann man online lesen, wenn man Bibliotheksmitglied ist. Also habe ich mich gestern wieder angemeldet – und es funktioniert. So gibt es z.B. den Tagesspiegel aus Berlin online, im Volltext, ohne weitere Kosten für Mitglieder. Da ich den sowieso häufig kaufe (zum Einzelpreis von €2,30), lohnt sich das für mich allein schon aus diesem Grund.

Der Tagesspiegel

Der Normalpreis einer Mitgliedschaft bei der Stadtbibliothek beträgt 38€ im Jahr – und genau diesen Preis habe ich gestern, bei der Anmeldung, auch bezahlt. Die nette Dame schien allerdings etwas verwundert, daß ich weder Student noch Kölnpass-Inhaber bin und tatsächlich den vollen Preis zahlen wollte – sowas kommt offensichtlich nicht so häufig vor.

Kategorien
Jura Transport & Verkehr

Diesel vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig

Der 22. Februar wird wohl der wichtigste Tag der deutschen Politik im Jahr 2018 sein. Am 22. Februar ist die mündliche Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht, mit der festgestellt werden soll, ob mit den vorhandenen Verkehrszeichen ein Diesel-Fahrverbot möglich ist.

BMW Diesel

Ich gehe davon aus, daß ab dem 23. Februar die Luft in unseren Städten endlich sauberer wird, weil dann überhaupt keine Diesel mehr fahren. Ich freu mich drauf!

Kategorien
Ethik Internet

34C3 in Leipzig

Zwischen den Jahren findet wieder der Kongreß des „Chaos Computer Club“ statt, dieses Jahr in Leipzig. Ich finde diese Veranstaltungen immer spannend und verfolge sie aus der Ferne, auch wenn ich leider nicht hinfahren kann.

CCC

So wurde in der Tagesschau die Vorsitzende von digitalcourage aus Bielefeld, Rena Tangens, interviewt. So sehr ich ihre Arbeit bewundere, verstehe ich sie trotzdem nicht.

Rena Tangens sagt über die Nachlässigkeit, mit der viele Internetnutzer ihre privaten Informationen großen Konzernen preisgeben:

Diese Daten werden verwendet, um möglichst genaue Profile von uns herzustellen, und die dienen dazu, um damit Geschäfte zu machen bzw. uns zu manipulieren. Es geht nicht immer nur um Geld, aber sehr, sehr oft.

Frau Tangens hat ja völlig recht und ich will ihr nicht widersprechen. Nur frage ich mich, warum sie diese Tatsache mit so einem weinerlichen, anklagenden Unterton sagt. „Geschäfte machen“ und „andere manipulieren“ ist doch nichts Verwerfliches! Das mache ich, das machen wir alle, jeden Tag. Das ist Alltag im Leben eines jeden Menschen, sofern er oder sie nicht von Hartz IV lebt.

Kategorien
Politik Svenska

Die schwedische Gesellschaft

Vielleicht zeigt sich das Wesen einer Gesellschaft am ehesten in Ausnahmesituationen. Auch, wenn das natürlich ein trauriger Anlaß ist.
Die schwedische Gesellschaft

Was mich sehr beeindruckt hat, war die Reaktion auf den Terroranschlag in Stockholm vor einem guten halben Jahr. Vergleichen Sie mal die Reaktionen in Berlin (Breitscheidplatz) mit denen in Stockholm (Drottninggatan).
In Schweden hat sich schon kurz nach dem Anschlag, im April 2017, eine riesige Menschenmenge versammelt, die gemeinsam die Nationalhymne gesungen haben.

In Deutschland wurde keine Nationalhymne von einer Menschenmenge gesungen. Stattdessen gab es in dieser Woche, ein Jahr nach dem Anschlag, im Wesentlichen Kritik an der Bundesregierung, weil (wie Kurt Beck es ausdrückte) zu wenig Entschädigungszahlungen an die Hinterbliebenen und Verletzten gezahlt wurden.

Die Schweden rücken in der Krise zusammen, die Deutschen fangen in der Krise dagegen an, sich gegenseitig Vorwürfe zu machen. Deswegen empfinde ich die schwedische Gesellschaft als besser als die deutsche.

Kategorien
Abenteuer Jura

Die deutsche Telekom

… ist nicht nur dumm, sondern auch frech. Vor einigen Wochen haben die meinen ISDN-Anschluß gekündigt. Jetzt rufen sie schon zum wiederholten Mal an, weil sie mich angeblich nicht als Kunde verlieren wollen, und bitten mich, einen neuen Telefonvertrag abzuschließen.

Ich denke doch gar nicht dran. Die hätten ja nicht kündigen müssen, wenn sie mich als Kunden hätten behalten wollen. Ich bin dann mal weg.

Die deutsche Telekom

Kategorien
Jura Politik Transport & Verkehr

Dicke Luft in unseren Städten

Das ganze Jahr 2017 war geprägt von der Diskussion über den Dieselskandal. Die dicke Luft in unseren Städten. Zu viele Schadstoffe werden ausgestoßen, zu viel NOx, und der Hauptverursacher sind die Dieselautos. Es gab im Sommer zwei große Dieselgipfel, die von der Bundesregierung initiiert wurden. Es gibt Geld der Bundesregierung – also unser aller Steuergeld – und angeblich auch von der Autoindustrie, um die Situation zu „verbessern“. Eine Milliarde, also 1.000.000.000 €, sind angeblich in diesem Topf. Das ist nicht viel, aber mehr als nichts. Damit könnte man etwas machen.

Was macht die Politik? Es sollen Elektrobusse angeschafft werden. Hier in Köln – wie auch in anderen Städten – klopfen sich die Verkehrsbetriebe selbst auf die Schulter, daß in den nächsten Jahren viele Buslinien weg vom Diesel auf Elektrobusse umgestellt werden. Dafür kann man gut und gerne 1.000.000.000 € ausgeben, denn so ein Elektrobus ist wohl viel, viel teurer als ein Dieselbus.

Was macht die Politik noch? Sie beschließt keine weiteren Einschränkungen für private Diesel-Pkw. Alles geht so weiter wie bisher. Außerdem werden die ÖPNV-Tarife ausgerechnet in dieser Situation, also zum 1.1.2018, wieder erhöht, als ob nichts passiert wäre. Als ob es keinen Dieselskandal gäbe. Eine Einzelfahrt 1b im VRS kostet jetzt bald 2,90 € statt 2,80 €. Das ist eine Preiserhöhung um 3%, also weit über der Inflationsrate. Welchen Umweltnutzen haben die teuren Elektrobusse, wenn aufgrund der Preiseerhöhung bald niemand mehr damit fährt, sondern Otto-Normalbürger weiter in seinen private Diesel-Pkw steigt, weil er sich den ÖPNV schlicht nicht leisten kann?

Meine letzte Hoffnung ist jetzt die für Februar 2018 erwartete Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, und die Deutsche Umwelthilfe mit weiteren Klagen. Fahrverbote werden hoffentlich die Konsequenz aus diesem Versagen der Politik sein.

Kategorien
Ethik Politik Transport & Verkehr VWL

Parkgebühren zu verlangen ist eine milde Form von Fremdenfeindlichkeit

Auch in Ehrenfeld wird im Jahr 2019 das Bewohnerparken eingeführt, und damit endet das kostenlose Parken auf den Straßen im Veedel. Doch was meint die Fraktionsvorsitzende Petra Bossinger, wenn sie behauptet – und für diese Aussage eine Rüge des Bezirksbürgermeisters kassiert – diese Parkgebühren wären „fremdenfeindlich“?

Parkgebühren zu verlangen ist eine milde Form von Fremdenfeindlichkeit

Nun, vielleicht meint sie dieses:

Fremde müssen zukünftig 1,50€ pro Stunde fürs Parken auf Ehrenfelds Straßen zahlen. Wenn man davon ausgeht, das gilt nur werktags, und nur von 9 bis 21 Uhr, sind das etwa 300 Tage im Jahr zu je 12 Stunden, also 3.600 Stunden im Jahr, mithin kostet ein Parkplatz für Fremde künftig 5.400€ / Jahr.

Für nicht-Fremde, also solche, die einen Anwohnerparkausweis erhalten, kostet es allerdings nur 30€ / Jahr. Ist diese Differenzierung nicht vielleicht doch fremdenfeindlich?

Ich finde, man sollte diese Beträge etwas angleichen. Wenn Ehrenfelder zukünftig 30€ pro Monat zahlen und Fremde nur 1€ pro Stunde, wäre das Verhältnis statt 5.400 : 30 (also 180:1) nur noch 3.600 : 360 (also 10:1). Eine solche Regelung wäre also nur noch ein Achtzehntel so fremdenfeindlich. Vielleicht könnte dann auch Petra damit leben.

Kategorien
Jura Transport & Verkehr

Ermittlungsverfahren wegen Nötigung

Drei Monate nach meiner Strafanzeige hat die Staatsanwaltschaft nun das Verfahren gemäß §153 Abs 1 der StPO eingestellt.

  1. Die Beschuldigte ist bisher strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten.
  2. Eintragungen im Fahreignungsregister liegen nicht vor.
  3. Der Schaden ist relativ gering.

Unter diesen Umständen besteht kein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung, schreibt die Staatsanwaltschaft.

Tja. Dann eben nicht. Immerhin haben sie mir den Namen der Beschuldigten mitgeteilt; ich könnte also jetzt zivilrechtlich gegen sie vorgehen, wenn ich denn wollte.