Im Grandhotel in Wien

Die letzten 4 Tage war ich im Grandhotel Grand Ferdinand in Wien. Es war schön, mal wieder den Luxus eines Fünf-Sterne-Hotels zu genießen, anläßlich meines Besuchs der jährlich stattfindenden DomainPulse.

Das Grand Ferdinand bietet nicht nur noble Hotelzimmer und Suiten für mehrere hundert Euro pro Nacht an, sondern seit seiner Eröffnung vor zwei Jahren auch einen Schlafsaal über Airbnb. Diesen hatte ich gebucht. Ich habe zwar regelmäßig und gerne Gäste über Airbnb, aber selbst übernachte ich eigentlich höchst ungern über Airbnb in einer fremden Wohnung. Hier habe ich eine Ausnahme gemacht, weil es ja keine Wohnung, sondern ein Hotel war, das man bucht.

Grand Ferdinand Vienna

Der Preis von 30 € / Nacht (plus Airbnb-Gebühren und Citytax) ist natürlich unschlagbar günstig für ein Hotel dieser Kategorie. Inbegriffen sind die üblichen Leistungen wie Rezeption und ein sehr freundlicher, schneller Zimmerservice, aber auch das hoteleigne Pool auf der Dachterasse mit Blick über Wien. Das ich allerdings, aufgrund der Jahreszeit (Februar), und da es ein Außenpool ist, dann doch nicht nutzte. Frühstück kostet extra.

Der Schlafsaal im Grand Ferdinand besteht aus 4 Stockbetten, bietet also für 8 Personen Platz. In den ersten drei Nächten waren allerdings außer mir nur zwei weitere Gäste dort, so daß es sehr ruhig blieb. In der letzten Nacht war es voller, da Wochenende ist. Die Gäste sind überwiegend asiatische Frauen, mit denen ich das Zimmer teilte.

Die Hotelbranche stöhnt weltweit unter der Konkurrenz durch Airbnb, und das Grand Ferdinand geht das „Problem“ auf eigene Weise an, indem sie nicht Airbnb bekämpfen, sondern selbst zur Werbung nutzen. Es wird interessant sein, zu beobachten, ob sich das auszahlt, und wie andere Hotels und „normale Airbnb-Gastgeber“ darauf reagieren.

Meine eigene Wohnung konnte ich übrigens für die Zeit des Aufenthalts in Wien über Airbnb und Wimdu vermieten und habe dadurch mehr eingenommen, als mich der Aufenthalt im *****-Hotel unterm Strich gekostet hat.

Seine Wohnung mit anderen teilen

Seit etwa drei Monaten habe ich keinen Besucher mehr über Wimdu gehabt. Jetzt im März kommen mal wieder welche über Homestay und über Flipkey, aber eigentlich kommen mittlerweile fast alle meine Besucher über Airbnb. Dort allerdings viel und stetig; diese und nächste Woche habe ich insgesamt sechs Buchungen, was für Januar richtig viel ist.

Wimdu Doppelzimmer

Der Homesharingmarkt scheint sich zu konsolidieren, auf deutsch, alles scheint auf ein Monopol von Airbnb hinauszulaufen. Nun finde ich Monopole nicht grundsätzlich gut.

Zu allem Überfluß lese ich gerade auch noch, daß Wimdu von 9flats und dann von Novasol übernommen wurde; dort geht also wohl gerade alles drunter und drüber.

Post Office box

The German Post Office (Deutsche Post), still 100 per cent owned by the German Government, just sent me a letter telling me that from March, this year, P.O. boxes will not be free of charge any longer.

Postfach

I fail to understand why this change had to occur. For ages, P.O. boxes have always been free of charge, in this country. This seems only fair, since having a P.O. box means that I have to collect the mail myself, and putting letters into P.O. boxes should be much less work for the postman as opposed to delivering them individually. So the Post Office actually saves money by offering free P.O. boxes to everyone. At least that’s what I thought.

I wonder how this issue is being handled in other countries.

I guess I will have to pay the extra fee, this year, since this change was announced at very short notice, which I think is bad style. I don’t think I will continue to pay this fee, from 2018.

Nafri

Ich tippe mal, Nafri wird in Deutschland zum Unwort des Jahres 2017 gewählt werden. Obwohl das Jahr erst knapp 4 Tage alt ist.

Ich finde diese Nafris so was von bescheuert. Sie wußten genau, daß die ganze Welt an Silvester auf den Kölner Hauptbahnhof schauen würde. Wegen dem, was vor einem Jahr hier passierte. Wieso kommen sie trotzdem in einer großen Gruppe nach Köln? Wieso bleiben sie an Silvester nicht einfach zu Hause und spielen Skat oder Doppelkopf?

Hauptbahnhof Koeln – Empfangshalle bei Nacht

Als Pfarrer in der Nathanaelkirche

Gestern hatte ich Dienst in unserer Kirchengemeinde. Normalerweise ist das nur ein Hilfsdienst, also Besucher begrüßen und verabschieden, und im Gottesdienst einen Text aus der Bibel und ein paar Abkündigungen lesen, und das war’s dann auch schon fast. Geld zählen noch und einen Kaffee trinken zum Schluß.

Nathanael

Gestern war alles anders. Der Pfarrer ist nicht erschienen, und, schlimmer noch, er war nicht nur krank, sondern hatte auch noch verschlafen, daher hatte er keinen Ersatz organisiert. Daher habe ich gestern – mit Hilfe einer Presbyterkollegin, ohne die ich das nicht geschafft hätte – den Gottesdienst fast alleine geschmissen. Also die ganze Liturgie durchgehen, alles komplett leiten, lesen, organisieren und den Segen sprechen. Es waren nur etwa 25 Besucher da, und viele davon haben uns danach dafür gelobt. Mangels Vorbereitungszeit und aufgrund diverser kleiner Pannen mußte die Predigt leider ausfallen, aber ansonsten haben wir das ganz gut über die Bühne gebracht.

Das Landgericht Hamburg verbietet Google und Bing

Urheberrecht: „Landgericht Hamburg bestätigt als erstes deutsches Gericht: Wer einen Link auf eine Seite mit geklauten Bildern setzt, haftet wegen Urheberrechtsverletzung“.

Was ist eine Suchmaschine, wenn nicht eine Ansammlung von Links? Kein Crawler kann den Anforderungen dieses Urteils entsprechen. Folglich sind Google, Bing, Yahoo & Co ab sofort verboten.