Africa Day 2017 Berlin

Ich fahre zum Africa Day am 6. Juli in Berlin.

Soeben erhielt ich eine Mail mit der Aufforderung, mich anzumelden, was bei mir einen gewissen Schreck verursachte – da ich mich schon vor Wochen angemeldet hatte. Aber ein kurzer Anruf in Hamburg brachte die Gewissheit, dass alles eine Richtigkeit hat – sie haben im Büro nur niemanden, der mit einer einfachen SQL-Funktion die bereits angemeldeten Teilnehmer bei einer Rundmail nicht noch ein zweites Mal einlädt.

Daraufhin habe ich mir die PDF zur Veranstaltung runtergeladen und wollte sie ausdrucken, aber der Ausdruck ist kaum lesbar. Das sind absolute IT-Laien, die Leute vom Afrikaverein. Sie haben keine Ahnung von EDV (gemäss dem Motto von Frau Merkel: „Das Internet ist für uns alle Neuland“), aber sie veranstalten einen Afrikatag mit dem Titel „Welchen Einfluss die Digitalisierung auf die Entwicklung in Afrika hat“.

Ich würde mal hoffen, Deutschland hat einen möglichst geringen Einfluss auf die digitale Entwicklung in Afrika – wenn die Afrikaner das von uns übernehmen, sehe ich schwarz.

Kontaktlos bezahlt

Seit ein paar Wochen besitze ich endlich eine VISA-Karte zum kontaktlosen Bezahlen. Beim ersten Versuch, diese einzusetzen, hat das noch nicht geklappt, weil sie erst noch aktiviert werden mußte. Auch beim zweiten Versuch klappte es nicht wirklich, weil der Verkäufer das System noch nicht kannte und mich auf dem Beleg unterschreiben ließ, obwohl das bei einem Betrag unter 50€ eigentlich nicht mehr nötig wäre.

Aber heute hat es endlich geklappt. Bei Netto in Köln-Nippes habe ich erstmals meine Lebensmittel kontaktlos mit meiner VISA-Karte bezahlt, ohne PIN und ohne Unterschrift. Einfach Karte dranhalten, fertig.

WhatsApp darf nicht an Schulen eingesetzt werden

Wie Lars Sobiraj in seinem Blog berichtet, geht es im Jahresbericht 2016 der Berliner Datenschutzbeauftragten um den Einsatz einer WhatsApp-Gruppe an Berliner Schulen.

Ein Klassenlehrer eröffnete die Gruppe mit den Handynummern aller Schülerinnen und Schüler. Die Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk kritisiert das.

Und was ist daran eine Nachricht? Soweit ich weiß, gibt es eigentlich in fast jeder Klasse in Deutschland eine solche WhatsApp-Gruppe.

Man kann das durchaus kritisch sehen. Aber dann soll Frau Smoltczyk auch sagen, welche Alternative es gibt.

Der Einsatz von sozialen Medien wie „WhatsApp“ zur dienstlichen Kommunikation von Lehrkräften mit Dritten (z. B. Schülerinnen und Schülern, Eltern) ist rechtswidrig, behauptet Maja Smoltczyk.

Das ist schön. Aber dennoch wird das halt überall gemacht, weil es praktisch ist.

Merke: nicht alles, was rechtswidrig ist, verschwindet.

Im Grandhotel in Wien

Die letzten 4 Tage war ich im Grandhotel Grand Ferdinand in Wien. Es war schön, mal wieder den Luxus eines Fünf-Sterne-Hotels zu genießen, anläßlich meines Besuchs der jährlich stattfindenden DomainPulse.

Das Grand Ferdinand bietet nicht nur noble Hotelzimmer und Suiten für mehrere hundert Euro pro Nacht an, sondern seit seiner Eröffnung vor zwei Jahren auch einen Schlafsaal über Airbnb. Diesen hatte ich gebucht. Ich habe zwar regelmäßig und gerne Gäste über Airbnb, aber selbst übernachte ich eigentlich höchst ungern über Airbnb in einer fremden Wohnung. Hier habe ich eine Ausnahme gemacht, weil es ja keine Wohnung, sondern ein Hotel war, das man bucht.

Grand Ferdinand Vienna

Der Preis von 30 € / Nacht (plus Airbnb-Gebühren und Citytax) ist natürlich unschlagbar günstig für ein Hotel dieser Kategorie. Inbegriffen sind die üblichen Leistungen wie Rezeption und ein sehr freundlicher, schneller Zimmerservice, aber auch das hoteleigne Pool auf der Dachterasse mit Blick über Wien. Das ich allerdings, aufgrund der Jahreszeit (Februar), und da es ein Außenpool ist, dann doch nicht nutzte. Frühstück kostet extra.

Der Schlafsaal im Grand Ferdinand besteht aus 4 Stockbetten, bietet also für 8 Personen Platz. In den ersten drei Nächten waren allerdings außer mir nur zwei weitere Gäste dort, so daß es sehr ruhig blieb. In der letzten Nacht war es voller, da Wochenende ist. Die Gäste sind überwiegend asiatische Frauen, mit denen ich das Zimmer teilte.

Die Hotelbranche stöhnt weltweit unter der Konkurrenz durch Airbnb, und das Grand Ferdinand geht das „Problem“ auf eigene Weise an, indem sie nicht Airbnb bekämpfen, sondern selbst zur Werbung nutzen. Es wird interessant sein, zu beobachten, ob sich das auszahlt, und wie andere Hotels und „normale Airbnb-Gastgeber“ darauf reagieren.

Meine eigene Wohnung konnte ich übrigens für die Zeit des Aufenthalts in Wien über Airbnb und Wimdu vermieten und habe dadurch mehr eingenommen, als mich der Aufenthalt im *****-Hotel unterm Strich gekostet hat.

Seine Wohnung mit anderen teilen

Seit etwa drei Monaten habe ich keinen Besucher mehr über Wimdu gehabt. Jetzt im März kommen mal wieder welche über Homestay und über Flipkey, aber eigentlich kommen mittlerweile fast alle meine Besucher über Airbnb. Dort allerdings viel und stetig; diese und nächste Woche habe ich insgesamt sechs Buchungen, was für Januar richtig viel ist.

Wimdu Doppelzimmer

Der Homesharingmarkt scheint sich zu konsolidieren, auf deutsch, alles scheint auf ein Monopol von Airbnb hinauszulaufen. Nun finde ich Monopole nicht grundsätzlich gut.

Zu allem Überfluß lese ich gerade auch noch, daß Wimdu von 9flats und dann von Novasol übernommen wurde; dort geht also wohl gerade alles drunter und drüber.

Das Landgericht Hamburg verbietet Google und Bing

Urheberrecht: „Landgericht Hamburg bestätigt als erstes deutsches Gericht: Wer einen Link auf eine Seite mit geklauten Bildern setzt, haftet wegen Urheberrechtsverletzung“.

Was ist eine Suchmaschine, wenn nicht eine Ansammlung von Links? Kein Crawler kann den Anforderungen dieses Urteils entsprechen. Folglich sind Google, Bing, Yahoo & Co ab sofort verboten.