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Ethik Transport & Verkehr

Jürgen Fenske ist endlich weg

Die Haltestelle Heumarkt in Köln ist die schlimmste Haltestelle in ganz Deutschland. Größenwahnsinn pur, und völlig unnötige Wege ins 3. Untergeschoss, was viel Zeit kostet. In unmittelbarer Nachbarschaft, auf derselben Linie, stürzte vor 10 Jahren das Kölner Stadtarchiv ein; zwei Menschen starben. Aus demselben Grund: zu tief, zu groß, zu größenwahnsinnig.

Und der Chef der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) findet die Haltestelle Heumarkt auch noch gut. Zum Glück geht der jetzt in den Ruhestand.

Haltestelle Heumarkt der KVB

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English Internet Jura

Going to Barcelona for ICANN 63

The Annual General Meeting of ICANN took place in Barcelona, Spain, October 20th to 25th, 2018. 
I had been to quite a few ICANN meetings before, in Europe and in Africa, starting with the ICANN meeting in Luxemburg back in 2005, and many others. Perhaps the most memorable one of them all, so far, was the Paris meeting of 2008, when the new gTLD round was announced, and Dirk’s „permanent pregnancy“ started to evolve. 

So was it worth attending ICANN63? 

Well, if I compare this to other ICANN meetings I went to over the course of the past 13 years, Barcelona certainly wasn’t the most exciting one. On the contrary, there was a general sense of anti-climax in the air. So the new gTLDs are here, almost of them, up and running. Lots of auction proceeds went into ICANN’s pockets, and some of the discussions at ICANN63 focussed on how to handle this huge amount of money.
The IANA stewardship transition seems almost to be ancient history, not much talked about any longer, these days – although it should be.

Perhaps the most disappointing moment during the 6 day meeting was Göran Marby’s statement „We are a technical community and we are not lawmakers“. I had come to Barcelona expecting to see ICANN put up a fight against the EU’s GDPR, since that law is undermining the very basics of the Internet. But this discussion simply is not there. The ICANN community doesn’t seem to want to pick a fight with the European Commission. 

But this, as far as I can see, doesn’t reflect the world we are in. By withdrawing from this discussion, ICANN is showing cowardice. Accordingly, the public forums on Monday and on Thursday were pretty boring events, with the second one even running out of questions to discuss long before the time alotted to it was over.

Yes, the ICANN machine is churning on. But is is certainly not the firy steam engine that it once appeared to be. Instead, it is slowly starting to become a dinosaur whose heyday may be over.

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Politik Religion

Tag der offenen Moschee

Am heutigen Mittwoch ist wieder Tag der Offenen Moschee. Das haben die Moslems pfiffig gemacht, muß man ihnen lassen, den „Tag der Deutschen Einheit“ zu okkupieren. Nachdem wir Deutschen, anders als z.B. in Holland oder Frankreich, den Nationalfeiertag eh nicht groß feiern, weil wir ein Problem mit dem Begriff „Nation“ haben.

DITIB Ehrenfeld

Ich werde wohl heute mal in der DITIB-Moschee vorbeigehen und mir ein Bild davon machen, welche Stimmung Erdogan hinterlassen hat.

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Allgemein

Hans-Georg Maaßen

Seit über einer Woche spricht ganz Deutschland vor allem über ein Thema: den Präsidenten des Verfassungsschutzes, Herrn Maaßen.

Ein Bekannter von mir arbeitet beim Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln. Er hatte in den letzten Jahren oft Dienstbesprechungen, bei denen er fast neben Maaßen saß. Er hat mir heute früh einige nette Anekdoten über Maaßen erzählt, wie der sich bei der Arbeit so benimmt.

Maaßen ist wohl ein „geborener Anführer“. So schätze ich ihn ein, nach dem, was ich heute gehört habe. So jemand wird einfach nicht gefeuert. Der fällt immer weich.

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Allgemein

Bettensteuer

In vielen Städten und Gemeinden gibt es eine besondere Abgabe, die Touristen zahlen müssen, wenn sie übernachten. Mancherorts nennt man das Kurtaxe, in Köln nennt es sich Kultur Förder Abgabe.

Es ist ein riesiger bürokratischer Aufwand für relativ wenig Ertrag. Und Geschäftsreisende sind auf Antrag von der Abgabe befreit.

Schlüssel im Hotel

Gerade kam eine Gruppe Behinderter an. Sie müssen die KFA allerdings bezahlen. Und ich stimme ihnen zu, daß das eigentlich nicht geht.

Geschäftsreisende werden entlastet, Behinderte sanieren die klammen Kassen der Stadt. Ein Unding.

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Internet Webseiten

Die eigenen Grenzen erkennen

Was soll ich machen?

Chrome zeigt eine Warnung „nicht sicher“ an, wenn jemand mit dem Browser meine Webseite aufruft. Soll ich Google bombardieren? Das macht keinen Sinn. Ich muss einfach damit leben. Ich hoste meine Seite weiter ohne SSL-Zertifikat und lasse Google seine bescheuerte Meinung.

Die eigenen Grenzen erkennen

Trump behauptet, Firmen, die mit dem Iran Geschäfte machen, dürfen nicht mehr mit den USA Geschäfte machen. Was soll ich dagegen machen? Geht auch nicht. Ich mache weiter meine Geschäfte mit dem Iran und lasse Trump seine bescheuerte Meinung.

Die eigenen Grenzen erkennen

Man muss wissen, was man machen kann, und wo die Grenzen sind. In diesem Fall kann ich einfach nichts gegen Google, und gegen Trump, machen.

Wenn man seine Grenzen kennt, und akzeptiert, hat man ein glücklicheres Leben.

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Bildung Transport & Verkehr

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Widerruf
FAZ am Sonntag

Köln, 29. Juli 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie mir kürzlich mitteilten, erhalte ich die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung ab dem 22. Juli 2018 durch einen Zeitungsboten in den frühen Morgenstunden.

Diese Bestellung widerrufe ich hiermit. Sie macht in Köln einfach keinen Sinn.

Eine Sonntagszeitung mit Zustellung durch Boten ist eine gute Idee, und in Städten wie Frankfurt, Stuttgart oder Berlin, wo es Menschen gibt, die hart arbeiten, funktioniert dieses bestimmt.

Köln ist jedoch die Partyhauptstadt Deutschlands. Die Kölner können gar nichts, außer Party feiern. Und Party feiert man natürlich am besten am Samstag abend. Daher ist es logisch, daß Ihr Vertriebspartner in Köln niemanden findet, der am frühen Sonntagmorgen eine Zeitung austrägt. Das wäre ja Arbeit, die die Party am Samstag verkürzen würde, und das geht in Köln gar nicht.

Die Zeitung war am Sonntag, 22. Juli nicht in meinem Briefkasten (sie wurde per Post nachgeliefert und war dann am gestrigen Samstag, 28. Juli endlich bei mir), und sie war auch heute wieder nicht im Briefkasten.

Es wäre vernünftig, wenn Sie Ihr Angebot einer Sonntagszeitung zukünftig in Städten wie Köln gar nicht mehr anbieten, weil es zu Köln schlicht nicht passt.

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Politik

Ein Loblied auf Donald Trump

Zuerst war ich skeptisch. Seit 1 1/2 Jahren ist Donald Trump jetzt Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, und „politisch korrekt“ ist es seitdem, ihn zu kritisieren. Besonders, wenn man Europäer ist.

„It’s the economy, stupid“. Diese Maxime hat Trump von Anfang an beherzigt. Die wirtschaftliche Entwicklung ist die Grundlage für den Wohlstand in einem Land. Und ein Handelsungleichgewicht, wie es etwa zwischen Amerika und Europa besteht, ist nicht gut für uns alle.

Trump wurde vom amerikanischen Volk gewählt, und er nimmt den Auftrag, den seine Wähler ihm gegeben haben, ernst. Er sorgt sich um seine Wähler. Er kündigt unsinnige Freihandelsabkommen, etwa das TPP mit Asien, und er blockiert das Abkommen mit Europa (TTIP). Er scheut sich nicht, seine Meinung zu sagen, und er ist sich, im Unterschied zu vielen anderen Politikern, nicht zu fein, seine Meinung zu ändern.

Natürlich ist Trump nicht mein Lieblingspolitiker. Sein Umgang mit Frauen ist chauvinistisch und inakzeptabel, und seine Forderung nach Erhöhung der Rüstungsausgaben auf 4% des BIP ist es auch.

Aber unterm Strich sehe ich Trump positiv. Er spricht eine klare Sprache, die auch der einfache Bürger versteht, und er hat durch sein Treffen mit Putin, diese Woche in Helsinki, einen wichtigen friedenspolitischen Impuls gesetzt.

Trump and Putin

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Allgemein

oBike ist pleite

Der innovative Fahrradvermieter oBike (aus Singapur) ist pleite. Und das nach weniger als einem Jahr. Das ist eine sehr traurige Nachricht.

Irgendwelche Idioten haben Stimmung gegen oBike gemacht, weil sie lieber mit dem Auto fahren als mit dem Fahrrad.

oBike

Und dann haben Chaoten diese tollen Fahrräder aufgestapelt, also vernichtet, und die Fotos auf Instagram veröffentlicht.

Solange unsere Welt so bleibt, sehe ich schwarz.

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Allgemein

Mit dem Bus von Köln nach London

Mit dem Bus von Köln nach LondonMit dem Bus von Köln nach LondonMit dem Bus von Köln nach LondonMit dem Bus von Köln nach LondonMit dem Bus von Köln nach LondonMit dem Bus von Köln nach London