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DM English Geschichte Politik

Dying Slowly

And this is why the UK voted to leave the EU.

Because they didn’t want to slowly die. They wanted to risk what is safe for the uncertain. They went after a dream called democracy and self-esteem. They wanted to change their routine.

neruda

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DM Geschichte Politik

Brexit und die Folgen

Konrad Adenauer und Helmut Kohl und andere „ewig Gestrigen“ haben eine EGKS, später EWG, dann EG und jetzt EU geschaffen. Das liegt daran, daß sie sich davor drückten, die Verantwortung für 12 Jahre Nationalsozialismus zu übernehmen. Sie begaben sich in die Schoß der europäischen Familie, und hofften, damit ist alles gut.

Aber wir jüngeren haben das Nazi-Trauma (hoffentlich) nicht mehr. Wir sehen unsere Verantwortung, gerade als Deutsche, und nehmen sie ernst. Im Unterschied zu Adenauer, Kohl und all denen brauchen wir daher keine EU als „Friedensgarant“ mehr. Wir können selbst, freibestimmt, für Frieden in Europa sorgen. Daher müssen wir mit den ganzen schlimmen Fehlern der EU, die die Brexit-Kampagne exemplarisch aufgezeigt hat, auch nicht mehr leben.

Europa


Die EU gehört auf den Müllhaufen der Geschichte. Weil wir als Deutsche Verantwortung für den Frieden in Europa auch ohne die Krücke EU übernehmen können. Wir sind frei, und können Verantwortung tragen. Ganz im Sinne von Willy Brandt „Mehr Demokratie wagen“. Es ist ein Wagnis, ohne die EU zu leben. Aber es schafft mehr Demokratie in Europa.

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Transport & Verkehr

Zentraler Omnibusbahnhof

Bin gestern mal wieder mit dem Fernbus nach Köln gefahren. Köln ist eigentlich die einzige Stadt in Deutschland, in der die Busse nicht am Hauptbahnhof halten. Deswegen bin ich schon in Duisburg aus dem Fernbus ausgestiegen, und von dort per Intercity nach Köln weitergefahren. Dadurch habe ich etwa 2 Stunden Zeit gespart, zum Preis von gerade mal 8,50€

Touch&Travel Duisburg-Köln
Touch&Travel Duisburg-Köln

Stimmt übrigens nicht. In Berlin halten die Fernbusse auch nicht am Hauptbahnhof. Sondern am ZOB, und der liegt bekanntlich am Funkturm. Aber das ist ein Sonderfall. Sonst ist der ZOB immer am Hauptbahnhof.

In Köln ist der ZOB auch am Hauptbahnhof. Nur halten die Fernbusse dort nicht mehr. Obwohl „ZOB“ Zentraler Omnibusbahnhof heißt. Aber das stört die Kölner nicht, daß der so heißt. Deswegen müssen ja dort keine Busse halten.

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Energie Ethik Transport & Verkehr

Autoteilen in Köln im Sommer 2016

Über neue Entwicklungen im CarSharing berichtete die Rhein-Schiene in der Ausgabe 54 vom Winter 2014/2015. Dabei wurde das klassische CarSharing (in Köln cambio, früher bekannt als StattAuto) dem neuen Free-Floating CarSharing (car2go, DriveNow) gegenübergestellt und Unterschiede in Preis, Nutzergruppen, individuellem Verhalten und Umweltauswirkungen herausgearbeitet.

Ich habe in den 18 Monaten seit Erscheinen der Rhein-Schiene 54 weiterhin alle drei CarSharing Anbieter genutzt, da ich als Großstadtbewohner natürlich kein eigenes Auto besitze, auf dessen Komfort aber dennoch manchmal nicht verzichten will.

Seit einiger Zeit bieten zwei der drei Anbieter (cambio und DriveNow) auch Elektrofahrzeuge an. Sie sind brandneu, bequem und nach einer kleinen Eingewöhnungsphase kaum anders zu fahren als andere Autos auch. Allerdings müssen die cambio-Autos natürlich nach wie vor nach jeder Ausleihe an die Station zurückgebracht und dort wieder mit dem Aufladekabel verbunden werden. Das ist relativ umständlich, denn man braucht nicht weniger als drei Medien: die cambio-Karte zum Starten der Miete, den Autoschlüssel zum Entsperren der Kabelverriegelung am Auto und dann noch die Ladestationskarte, um dort das Kabel ein- und auszustecken. Besonders ärgerlich ist, daß man auch nach einer kurzen Fahrt, wenn der Akku des Autos noch zu 99,5% voll ist, gezwungen wird, das Ladekabel bei der Rückgabe wieder anzuschließen, was einige Minuten in Anspruch nimmt und bei Regenwetter mitunter sehr unangenehm sein kann.

Im Unterschied dazu können die i3-BMWs von DriveNow, wie beim FreeFloating CarSharing üblich, stets an jedem Ort abgestellt werden. Ein Anschließen des Ladekabels ist nicht erforderlich. Der Nachteil ist dann natürlich, daß es schon ab und zu mal Herzklopfen verursacht, wenn man ein solches Elektroauto gebucht hat, dann einsteigt und merkt, daß der Akkustand nur noch 10% beträgt. Das reicht nur noch für etwa 10 km – schaffe ich es damit überhaupt zum Hauptbahnhof, oder bleibt das Auto unterwegs stehen und dann ist mein Zug weg?

Eine Besonderheit gibt es bei car2go: das Unternehmen war bisher zweigleisig gefahren und bot sowohl FreeFloating CarSharing mit den kleinen blau-weißen Smarts als auch stationsbasiertes CarSharing mit schwarzen B-Klasse Mercedes an. Ab Juni 2016 wird car2go letzteres nun aufgeben und die Mercedes Autos dem FreeFloating-System anschließen, so daß man dort dann, wie bisher schon bei DriveNow mit den BMWs und Minis, zwei verschiedene Fahrzeuggrößen zur Auswahl haben wird, die man (fast) überall in Köln abstellen kann.

Aus meiner Sicht hat car2go hier den Trend der Zeit erkannt. Das stationsbasierte CarSharing ist ein Auslaufmodell. Einwegfahrten mit dem CarSharing Auto sind praktischer, und auch ökologischer, da die Rückfahrt per Pkw oft entfällt und dadurch weniger Pkws durch Köln fahren. Auch müssen beim stationären CarSharing stets Parkplätze vorgehalten werden, die leerstehen, wenn das Auto ausgeliehen ist.

cambio

Dazu kommt, daß cambio (bis auf wenige Renault ZE Elektrofahrzeuge) nur Diesel-Pkw im Angebot hat, und deren Nutzung kann ich – in der Folge von Dieselgate – nicht mehr mit meinem Gewissen verantworten. Hoffen wir also, daß auch cambio als Pionier des CarSharing in Köln diesen Trend erkennt und ein innovatives, neues Autoverleihsystem entwickeln wird.


Nachtrag (11.07.2016): Bei cambio hat man diesen Artikel gelesen und fühlt sich nicht wohl mit der hier geäußerten Kritik.

cambio schreibt im kürzlich erschienenen Blogbeitrag:

CR: cambio hat dagegen feste Stellplätze, für die cambio auch an die Vermieter bezahlt. Wir mieten die Stellplätze an, damit unsere Nutzer nicht in die Verlegenheit kommen, zum Beispiel im Feierabendverkehr nach einem Parkplatz suchen zu müssen.

Und das ist genau der Unterschied. Bei cambio werden nur die Autos geteilt, nicht die Stellplätze. Letztere sind privat. Das hat mit „teilen“ nichts mehr zu tun, das ist Luxus und nicht sozial.

Free-Floating Carsharing führt hingegen dazu, daß sowohl die Autos als auch die Parkplätze von allen Menschen geteilt werden. Das ist egalitär und sozial. Deswegen gehört dem Free-Floating Carsharing die Zukunft!

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Geschichte Politik Religion

Stolpersteine

Bilder wie dieses aus Braunschweig zeigen, daß Stolpersteine ein ziemlich hilfloser Versuch sind, Geschichtsunterricht zu betreiben.

Die deutsche Vergangenheit ist auch 71 Jahre nach Hitler nicht aufgearbeitet. Und die deutsche Gesellschaft braucht dafür mehr Mut. Es reicht nicht aus, einfach einen Gunter Demnig vorzuschicken, und sich ansonsten auf die „Gnade der späten Geburt“ zurückzuziehen.

Stolpersteine
Gunter Demnig
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Jura Politik

Schlechte Verlierer

Das Bundesverfassungsgericht hat das BKA-Gesetz gestern für teilweise verfassungswidrig erklärt.

Wenn ich die Namen der Kläger schon lese.

– Burkhard Hirsch
– Hans-Christian Ströbele
– Konstantin von Kotz
– Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

usw

Das sind alles Politiker aus Parteien, die früher viel Macht hatten, jetzt aber vom Wähler abgestraft wurden. Sie sind aber schlechte Verlierer und ziehen jetzt mit ihren obskuren Vorstellungen dauernd vors Bundesverfassungsgericht.

Merken die nicht endlich, daß sie eine kleine, unbedeutende Minderheit sind? Die Mehrheit der Deutschen will sicher leben, und ist eindeutig für ein starkes BKA.

Schön, wenn das Bundesverfassungsgericht die ewigen Loser tröstet. Wenn sie Anstand hätten, würden sie ihre Niederlagen aber endlich mal eingestehen und still sein.

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Transport & Verkehr

Kölncard erhältlich

Seit heute können meine Airbnb-Gäste bei mir auch die Kölncard kaufen. 24 Stunden Nutzung der Straßenbahnen, Busse und Züge in Köln, und Vergünstigungen beim Besuch vieler Museen und sonstiger touristischer Highlights in Köln.

Noch ein Grund mehr, ein Airbnb-Zimmer bei mir zu buchen.

koelncard

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Ethik Facebook Internet Jura Politik Webseiten

WhatsApp verschlüsselt die Kommunikation

Seit gestern ist es also wohl amtlich: die Chats bei WhatsApp werden in der Regel verschlüsselt.

whatsapp

Damit wird die Privatsphäre noch mehr betont, die staatliche Kontrolle ausgehöhlt und der Terrorismus unterstützt. Jeder kann jetzt auch mit WhatsApp, das nach eigenen Angaben von 1 Milliarde Menschen weltweit genutzt wird, sicher privat kommunizieren. Und das in einer Zeit, in der Terroranschläge weltweit zunehmen und staatliche Kontrolle dringend gebraucht wird, um die Welt für uns alle sicherer zu machen.

Ich warte noch ein paar Wochen ab, dann melde ich mich schweren Herzens von WhatsApp ab. Auch wenn es viele Kontakte gibt, die ich in den letzten Monaten fast ausschließlich über WhatsApp erreicht habe. Das ist schade. Aber einen solchen Dienst weiter zu nutzen, kann ich mit meinem Gewissen nicht verantworten.

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Ethik Politik Religion

Terror und Gott

Der berühmte Pfarrer Spiegl aus Österreich (jetzt nicht mehr Bischofshofen, sondern Mistelbach) erwähnt mich heute in seinem Podcast. Zwar nicht namentlich, aber dennoch.

Eigentlich bin ich derjenige, der diese Episode überhaupt nur angeregt hat.

Tagebuch eines Pfarrers

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Ethik Jura VWL

Tschüß Daniel Zimmer

Der Chef der Monopolkommission, Daniel Zimmer, ist als Reaktion auf die Ministererlaubnis von Sigmar Gabriel zur Übernahme von Kaisers/Tengelmann durch EDEKA zurückgetreten.

Tschüß Herr Zimmer. Die Karawane zieht weiter. Ich bin stolz auf Sigmar Gabriel, daß er sich über diese Berufsbedenkenträger hinwegsetzt, und den Ruf der SPD als Vertreter der Arbeitnehmerrechte hochhält.

EDEKA Tengelmann

Eine Klage von REWE gegen die Ministererlaubnis ist eine Frechheit. Ich habe aus Protest bereits gestern bei EDEKA und nicht wie sonst bei REWE eingekauft und werde das auch in Zukunft häufiger tun. REWE ist ein Moloch; die Stimmung in den Läden dort ist oft schlecht. Mitarbeiter werden bei EDEKA meiner Erfahrung nach viel besser behandelt.